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Das Effekte Praxisbuch Optimaler Einsatz von Effekten und Effektgeräten Verglichen mit den Anfängen in den 1960er und 1970er Jahren ist die Bedeutung von Hall, Delay, Chorus oder Equalizern in der heutigen Pop und Rockmusik enorm gestiegen. Dafür hat nicht zuletzt die Digitaltechnik gesorgt. Und hochwertige digitale Effektgeräte – ob Allrounder oder Spezialisten - sind erheblich preiswerter und auch deshalb allgegenwärtig geworden. Sie verrichten ihren Dienst als Bodeneffekt und im gut bestückten 19"-Rack, sind in Keyboards und Kompaktstudios integriert und als Plug-In-Software für das virtuelle PC-Aufnahmestudio erhältlich. Reizvollerweise hat dies die Analogtechnik hier nicht verdrängen können. Doch wie setzt man Effekte sinnvoll im Studio und auf der Bühne ein? Die neue Auflage des Praxisbuches behandelt alle gängigen Effekte – vom Chorus bis zum Hall, vom Exciter bis zum Noisegate. Es erläutert, wie die Effekte jeweils technisch realisiert werden und gibt Ihnen detaillierte praktische Tipps., welche Effekte sich für Gitarre, Bass, Keyboards, Drums, Vocals, Brass etc. eignen. Dazu werden alle relevanten Parameter und Funktionen erklärt. Akustische Beispiele finden Sie auf der beiliegenden CD. Doch auch die Wahl des richtigen Effektweges und das Signal-Routing sind von entscheidender Bedeutung und werden eingehend beleuchtet. Abschließend erfahren Sie, wie Sie als Gitarrist oder Bassist Ihr eigenes Effektboard bauen. Und Sie erhalten wichtige Hinweise zum fachgerechten Einrichten von 19‘‘-Racks. Basiswissen über Signaltechnik und die spezifische Anwendung von MIDI runden dieses Werk ab. Aufgrund wichtiger Entwicklungen ist dieses Praxisbuch komplett überarbeitet worden. Frank Pieper das Effekte Praxisbuch ISBN 3-910098-27-4 2.Auflage EUR 26,50 / sFr. 49,50 Rezension aus PC & Musik Vor einigen Jahren war das musikalische Leben noch einfacher, überschaubarer und vor allem klarer strukturiert. Wenn man beispielsweise in ein Studio ging, um einen Song aufzunehmen, marschierten die Damen und Herren Musiker natürlich direkt in den Aufnahmeraum, während der „Ton-Mensch“ in der Regel allein in seinem Regieraum blieb und nur gelegentlich aus dem Wirrwarr der Kabelstrippen und Effekte-Racks auftauchte. Die Musiker machten zwar immer Witze über den „Ton-Menschen“, hatten aber auch den größten Respekt vor ihm, denn er war der einzige, der die Maschinerie zum Laufen bringen konnte. Mittlerweile hat jeder Musiker sein eigenes Studio zu Hause, zumindest als PC-Variante, und muss versuchen, mit der ganzen Technik selbst klar zu kommen. Ein schwieriges Unterfangen, was den einen oder anderen dazu bringen könnte, sich erstens selbst zu informieren und zweitens die Arbeit des Mixers im Studio im Nachhinein etwas respektvoller zu betrachten. Für das Selbststudium wird „das Effekte Praxisbuch“ von Frank Pieper herangezogen, in dem auf 372 Seiten wahrscheinlich alle Effekte dieser Welt verständlich und praxisnah erläutert werden. Dazu gibt es jede Menge Klangbeispiele auf der mitgelieferten CD. Beispielsweise erfährt man im Kapitel „Delay-Praxis“ was ein Short-Delay ist, etwas zur Geschichte dieses Effektes, ein paar Formeln, und man kann mit einem Klangbeispiel von der Buch-CD direkt hören, wie der Effekt klingt. Mit Wah-Wah-Pedalen, Talk-Boxen etc. ist auch wieder jede Menge Material für Gitarristen dabei. Insgesamt ist das Themenspektrum so umfangreich und so gut recherchiert, dass man das Buch auch als Nachschlagwerk jederzeit empfehlen kann Fazit: Gründlicher kann man das Thema Effekte sicherlich nicht aufbereiten. Die Erklärungen sind mit praktischen Tipps angereichert und so detailliert beschrieben, dass sie auch in einigen Jahren noch Gültigkeit haben. Meiner Meinung nach gehört das Buch in das Regal eines jeden PC.Musikers.
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