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Vorwort
Viele Leute wollen Recording-Engineer werden, weil sie dann tagelang Parties feiern können. Für die ersten Jahrzehnte ist das ja auch ganz in Ordnung, aber schon bald werden sie feststellen, dass es ein komplizierter Job ist und dazu eine Kunstform. Zu verstehen, was die vielen Knöpfe und Schalter machen, welche Funktion sie haben, ist dabei erst der Anfang.
Will man ein Aufnahme-Toningenieur sein, ist es aber nicht damit getan, elektronisches Equipment zu bedienen, es geht auch darum, Musik, Klangeffekte und das gesprochene Wort effektiv einzufangen und aufzunehmen. Das Tonstudio fungiert dabei nur als Werkzeug. (Das gleiche gilt manchmal auch für den Studio-Manager, aber das ist eine ganz andere Geschichte.)
Ich möchte Sie hiermit einladen, dieses Buch durch zu lesen. Behalten Sie die Dinge, die Sie gebrauchen und anwenden können, und ignorieren Sie den Rest. Beachten Sie, dass der Terminus „er“ lediglich und ausschließlich aus Bequemlichkeit benutzt wird. Es gibt genügend Arbeit, für ihn und für sie.
Einige der hier aufgeführten Tipps habe ich von anderen Toningenieuren abgeschaut, andere gehören in einem Tonstudio zum Standard, und wiederum andere habe ich mir während meiner Arbeit angeeignet. Alle waren mir bei meinen Sessions im Studio eine große Hilfe, und ich hoffe, dass sie Sie ebenfalls weiterbringen werden.Experimentieren Sie, halten Sie sich lange wach und haben Sie Spaß.
Mögen Ihre Hemden immer lauter sein als Ihre Lautsprecher!
Viel Erfolg.
Tim Crich
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